Super Race Weekend Wittgenborn 2019

Am vergangenen Wochenende fand der dritte Wertungslauf der GTC Saison 2019 statt.

Nach dem eher mäßigen Saisonstart in Liedolsheim und Oppenrod, gingen wir mit gemischten Gefühlen in das Wochenende. Wir wussten, dass uns in Oppenrod einiges an Motorleistung fehlte. Aus diesem Grund entschieden wir uns noch während des Rennens in Oppenrod beide Motoren zur Revision abzugeben.
Wie sich herausstellte war dies -zum jetzigen Zeitpunkt betrachtet- genau die richtige Entscheidung, denn beide Motoren kamen mit einem deutlichen Plus an Performance zurück.

Noch während des Freitagtrainings stellten wir fest, dass der Speed scheinbar zurück ist. Oder zumindest nicht mehr ganz so weit von oben entfernt ist. Bestätigt wurde dies in der Qualifikation mit einem zufriedenstellenden 12. Startplatz.

So gingen wir in das erste von drei Rennen des Wochenendes. Zu Beginn konnten wir einige Positionen gewinnen und fanden uns am Ende des ersten Stints auf einem bereinigten 10. Platz wieder.
Leider mussten wir ca. zur Rennhalbzeit eine Zwangsreparatur einlegen, welche uns ordentlich zurückwarf. Am Ende von Rennen eins standen wir auf Platz 28 insgesamt und P9 in der ADAC Trophy.

Das zweite Rennen wurde entsprechend der Meisterschaftsplatzierungen klassenweise gestartet. Somit gingen wir von Platz 19 ins Rennen. Alex, der erneut den Startstint fahren durfte, konnte sich relativ zügig in die Top 10 fahren, sodass wir uns vor dem Boxenstopp auf Platz 8 wieder fanden. Während des weiteren Verlaufs konnten wir die Zeiten der Spitze halten, waren dadurch immer im Bereich um die Top 10 herum.
Taktikbedingt waren wir allerdings etwas schwächer aufgestellt, mussten wir kurz vor Rennende doch noch einmal einen Fahrerwechsel machen, was uns zuletzt auf Platz 11 zurückwarf.
Allerdings setzte während der letzten 20 Minuten Regen ein. Da lieferte Alex einen Top-Job und konnte auf Platz neun über die Ziellinie fahren.

Alex Ozigov Sonntag – © ATW Racing

Am Sonntag morgen hielt der Regen an und wir mussten uns entscheiden, ob wir das letzte Rennen auf Slick- oder Regenreifen starten würden. Denn wir wussten, dass ab Rennstart kein neuer Regen hinzukommen würde. Wir entschieden uns für Slicks, was rückwirkend betrachtet nicht die beste Entscheidung gewesen ist, da die Strecke relativ langsam abtrocknete.
Erst eine dreiviertel Stunde nach Rennstart war die Strecke trocken genug, um auf Slicks konkurrenzfähig zu sein. Das kostete uns bereinigt ungefähr eine Minute.
So hielten wir uns erneut eine ganze Zeit lang um die Top 10 herum, bis uns leider ein fataler Fehler unterlaufen ist und wir mit Untergewicht eine Minute und 30 Sekunden Strafzeit erhielten. Damit fielen wir auf Platz 19 zurück. Max konnte in seinem Schlußstint noch bis auf Platz 13 vorfahren. Mehr war nicht zu machen.

Insgesamt belegten wir damit einen fünften Platz in der ADAC Trophy und landeten endlich mal wieder auf dem Podest. Das war bitter nötig!