GTC 2017 – Saisonauftakt 12 Std. Oppenrod

© Ring-life / Carsten Wilhelm

Am vergangenen Wochenende fand der lang erwartete Saisonauftakt der GTC Saison 2017 statt.
Kurz vor dem Saisonstart wurde teamintern noch einiges aussortiert und wir hofften mit den vorgenommenen Maßnahmen besser als die Jahre zuvor aufgestellt zu sein.

Beim Freitagstraining konnten wir unser Programm solide abspulen und feststellen, dass der Grundspeed vom Kart stimmte, was sich in der Qualifikation am Samstag bestätigte. Zwar ging es im ersten der beiden Quali-Heats noch drunter und drüber, weil die Strecke anfänglich noch nass war und kontinuierlich abtrocknete. Folglich purzelten die Zeiten im 15 minütigen Training regelrecht und jeder war gezwungen die Zeit bis ans Limit auszureizen. War man am Anfang der Runde innerhalb der Top fünf, so fanden wir uns am Ende derselben Runde auf Platz 35 wieder. Die Trackposition spielte hier eine erhebliche Rolle. Dennoch konnte Alex uns einen Platz unter den ersten 20 Positionen sichern und wir durften daher an der zweiten Qualifikation teilnehmen. Bei weiter abtrocknender Strecke, sicherte uns Max dann die sechste Startposition, was den Grundspeed vom Vortag bestätigte.

Der Rennstart verlief reibungslos und wir konnten uns aus Allem raushalten. Nach knapp einer Stunde fanden wir uns auf Position acht wieder. Leider fuhr unmittelbar nach unserem ersten Stop das Pace-Kart auf die Strecke, was uns direkt die erste Runde Rückstand kostete. Als wäre das nicht genug, fuhren wir (wieder unter grün) erneut durch die Box, wieder mit dem Pech, dass unmittelbar nach dem Stop eine Pace-Kart-Phase herbeigeführt wurde. Innerhalb von zehn Minuten mussten wir also ordentlich einstecken und fanden uns nach knapp über einer Stunde Rennzeit auf Platz 37 wieder.

Was uns blieb war das Beste aus dem Wochenende herauszuholen, „all-in“ sozusagen. Wir erlaubten uns im weiteren Verlauf des Rennens nur einen kleinen Fehler in der Boxengasse, was dazu führte, dass wir uns Samstag Abend zur Rennunterbrechung, nach sieben der zwölf Rennstunden auf der achten Position wiederfanden. Das hatte uns alle doch arg überrascht, sorgte aber für die notwendige Motivation für den folgenden Tag.
Innerhalb der zweiten Rennhälfte am Sonntag, mussten wir noch die kompletten drei Stunden Heavy-Hour fahren. Das sollte uns natürlich nach hinten werfen. Da unsere Taktik aber versprach, am Ende des Rennens keinen Stop mehr absolvieren zu müssen, konnten wir noch reichlich Zeit wiedergutmachen. Wir landeten letztlich auf Platz sieben in der Gesamtwertung und gewannen die Trophy. Ein sensationeller Saisonauftakt, nach diesen unfassbaren zehn Minuten kurz nach Rennbeginn.

An dieser Stelle auch ein Dankeschön an unsere Partner & Sponsoren.

Es liegt nun an uns, das Momentum nach Cheb zu transporiteren.